HypnoBirthing: Häufige Fragen & Antworten

Ersetzt der HypnoBirthing Kurs eine Betreuung durch eine Hebamme und/oder einen Arzt?
Nein! Die werdende Mama sollte in jedem Fall durch eine Hebamme und/oder eine/n Frauenarzt/Frauenärztin betreut werden, der/die für alle medizinischen Fragen als Ansprechpartner/in dient. Der HypnoBirthing Kurs bereitet die Eltern auf die Geburt vor, kann und will aber keine medizinische Betreuung ersetzen. Insbesondere wenn besondere Komplikationen während der Schwangerschaft bestehen, ist die Abklärung mit einer medizinischen Fachperson enorm wichtig, denn einige Indikationen können einer natürlichen Geburt im Wege stehen.


Sollte ich zusätzlich einen gewöhnlichen Geburtsvorbereitungskurs besuchen?
Im HypnoBirthing Kurs erfährst und lernst Du vieles, was Du für die anstehende Geburt wissen musst. Einige Themen werden sich in einem klassischen Kurs wiederholen, werden aber möglicherweise aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Die meisten Mamas fühlen sich durch den HypnoBirthing Kurs sehr gut auf die Geburt vorbereitet. Es ist daher nicht notwendig, zusätzlich einen gewöhnlichen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen – falls Dir das wichtig ist, schadet das natürlich auch nicht!


Wird mir mit HypnoBirthing eine schmerzfreie Geburt garantiert?
Nein! Eine Geburt kann man nicht planen und jede Geburt ist anders. Schmerz wird zudem unterschiedlich wahrgenommen. Viele Mamas, die HypnoBirthing angewandt haben, berichten, dass sie die Geburt als kraftvoll empfunden haben. Dass Sie einen starken Druck verspürten oder nur wenig bzw. nur phasenweise Schmerzen empfanden. Andere Frauen haben die Erfahrung gemacht, dass die Techniken ihnen bei der Geburt sehr geholfen haben, mit den Schmerzen umzugehen. Niemand sollte eine komplett schmerzfreie Geburt erwarten!

Wie zufrieden Frauen mit ihrem Geburtserlebnis sind, hängt mit weit mehr zusammen als nur mit dem Schmerzempfinden.


Wann sollte ich den HypnoBirthing Kurs machen?
Idealerweise solltest Du den HypnoBirthing Kurs ab der 20. Schwangerschaftswoche beginnen und vor der 35. Woche abgeschlossen haben. So hast Du noch genügend Zeit, die Techniken zu üben und Dich vorzubereiten.


Wieviel Zeit muss ich investieren, um mich mit HypnoBirthing optimal auf meine Geburt vorzubereiten?
Du solltest in den letzten Wochen der Schwangerschaft genug Zeit für Deine Übungen einplanen. Entspanne Dich ab Kursbeginn bestenfalls täglich – mindestens aber 3x pro Woche – mit den Übungen, mit denen Du Dich am wohlsten fühlst. In den letzten Wochen vor der Geburt solltest Du außerdem täglich die Geburts-Affirmationen hören oder lesen. Die Atemtechniken empfehle ich jeden Tag – am besten mehrmals – für einige Minuten zu üben. Die Übungen, die Du mit Deinem Geburtsbegleiter machen sollst, kannst Du täglich oder ein paar Mal in der Woche trainieren. Die Zeit des Übens gehört ganz Dir und Deinem Baby. Sie bringt Dir Entspannung und Wohlbefinden. Jede Minute lohnt sich und verbindet Dich mit Deinem ungeborenen Kind.


Kann ich auch ohne Geburtsbegleiter an dem HypnoBirthing-Kurs teilnehmen?
Beim HypnoBirthing spielt der Geburtsbegleiter eine wichtige Rolle. Es wird empfohlen, dass auch er sich auf die Geburt nach HypnoBirthing vorbereitet. Meine Erfahrung zeigt allerdings, dass eine Teilnahme am Kurs für den Partner nicht immer möglich ist. Ich biete daher meine Kurse als Gruppenkurs für Schwangere, als Gruppenkurs für Paare und als individuellen Paar-Kurs an.  Solltest Du den Kurs ohne Deinen Geburtsbegleiter besuchen wollen oder müssen, wirst Du von mir Unterlagen und Tipps erhalten, wie sich Dein Geburtsbegleiter auch ohne eine Kursteilnahme auf die Geburt vorbereiten kann.